Nützliche Tools und Technik

Im Zuge der Digitalisierung und auch im Bloggerleben werden zunehmend Tools benötigt die bei der Arbeit unterstützen. Anstatt im Dunkeln vor der Kamera bei einem Online Meeting zu sitzen, knipsen wir das Ringlicht an.

Das kleine Ringlicht direkt am Handy.

Das Handy in der Hand zu halten bei Aufnahmen lässt Bilder verwackeln, lässt das Gesicht oft zu groß wirken und dann fällt das Handy vielleicht noch aus der Hand. Stative in verschiedenen Größen helfen dabei die Aufnahmen gleichmäßig und schön wirken zu lassen. Eine kleine Fernbedienung die meist beim Stativ dabei ist, gibt dir die Möglichkeit erst dann zu filmen, wenn du wirklich startklar bist. Und wie wäre es noch gleich mit einem Mikrofon welches deine stimme besser erklingen lässt und du nicht total laut schreien musst, damit der Ton besser und schöner klingt. Gerade bei Podcasts ist ein schöner Klang wichtig und dafür gibt es bessere Mikrofone als nur die Kopfhörer mit integriertem Mikrofon vom Handy zu nutzen.

Mikrofon direkt am Handy/Kamera
Mikrofon für Podcasts

Generell ist die Beleuchtung ein großes Thema, da entweder der Arbeitsplatz oder gar ein ganzes Studio ausgeleuchtet werden muss. Reflektoren oder Scheinwerfer die in der Höhe verstellbar sind, bekommen hier ihren Platz. Ringlichter in klein oder groß, mit oder ohne Stativ, können individuell und flexibel eingesetzt werden.

Scheinwerfer, verstellbar
Stativ klein mit Fernbedienung
Stativ groß mit Fernbedienung

Ein paar Ideen für die oben beschriebenen Produkte haben wir für euch. Schaut gern mal rein, vielleicht ist ja das ein oder andere für euch mit dabei.

Gebärmutterhaltkrebsmonat Januar

Der Januar steht ganz im Zeichen des Gebärmutterhalskrebses, denn ich selbst habe seit 2016 Gebärmutterhalskrebs und bin seit 2018 metastasiert und gehöre somit zu den unheilbar Erkrankten. Aus diesem Grund habe ich mir vorgenommen andere Frauen über diese Erkrankung aufzuklären, da wir Frauen in dieser Hinsicht viel zu wenig auf uns achten und wenn wir beschwerdefrei sind, dann sogar vergessen die Krebsvorsorge in Anspruch zu nehmen.

Deshalb gibt es diesen Monat die Aufklärung in Form von Geschichten vieler Frauen, die selbst einen auffälligen Befund hatten oder auch selbst an Gebärmutterhalskrebs erkrankt sind. Professor Dr. Jalid Sehouli gibt wichtige Informationen per Video an euch weiter und ihr könnt Fragen an ihn stellen, die er dann wiederum per Video beantworten wird. Es wird auch einen Beitrag eines Psychoonkologen geben, da die Erkrankung oftmals psychische Folgen nach sich zieht, die man während der Behandlung noch nicht wirklich bemerkt.

Hier gibt es jetzt auch ein paar Fakten für euch, damit ihr nachvollziehen könnt, warum mir die Aufklärung so wichtig ist. Im Jahr 2018 sind allein in Deutschland rund 4.600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs erkrankt, leider liegt die Sterberate sogar bei 2.011 Frauen. Im Vergleich dazu erkranken weltweit 570.000 Frauen neu an dieser Erkrankung, 70% sind allein auf die Ansteckung mit HPV 16 oder 18 zurückzuführen. Mit HPV steckt man sich mindestens einmal im Leben an, egal ob Frau oder Mann. Das passiert meist durch Haut- und Schleimhautkontakt, nicht durch Körperflüssigkeiten. Bei intimem Haut- und Körperkontakt kann das Virus auch schon beim 1. Mal über kleinste, nicht sichtbare Verletzungen der Haut- bzw. Schleimhaut in den Körper gelangen. Eine Übertragung auf nicht sexuellem Weg ist aber auch in wenigen Fällen möglich, beispielsweise bei der Geburt von der Mutter auf das Kind.   Die Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs oder an einer Vorstufe wird einzig und allein bei der Krebsvorsorge eures Frauenarztes/eurer Frauenärztin festgestellt. Deshalb ist es so wichtig zur Krebsvorsorge zu gehen, denn oftmals kann man es dadurch gut in den Griff bekommen.

Wenn ihr zwischen 20 bis 34 Jahre alt seid bekommt ihr einen jährlichen Abstrich und damit wird dann der PAP-Wert bestimmt. Ab einem Alter von 35 Jahren gibt es die sogenanmte KO-Testung, hier wird ein HPV-Test gemacht und zusätzlich der PAP-Wert bestimmt. Jedoch findet diese Untersuchung NUR alle 3 Jahre statt, wenn die Ergebnisse unauffällig sind. Bei allen Ergebnissen, die auffällig oder gar schon schlechter sind, wird zum Besuch einer Dysplasiesprechstunde geraten. Dort erklärt der Arzt/die Ärztin wie weiter vorgegangen wird. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 6.250 Frauen und rund 1.600 Männer an Krebs, der durch eine HPV-Infektion ausgelöst wird, 95% aller Zervixkarzinome sind HPV-positiv.

Zur Vorbeugung dieser Krebserkrankungen, die durch humane Papillomviren (HPV) verursacht werden, empfiehlt die Ständige Impfkommision (STIKO), alle Jungs und Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren zu impfen.
Sollte diese Impfung in dem angegebenen Zeitraum nicht erfolgen, so ist die Impfung bis zum 18. Lebensjahr möglich.
Auch Frauen, die einen auffälligen PAP haben, können sich noch impfen lassen, dazu lässt man sich am Besten vom Frauenarzt/der Frauenärztin beraten.


Es gibt bis auf extrem seltene Fälle keine anhaltenden Nebenwirkungen, das teilte das deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit.

Da ich selbst seit Ende 2015 gegen den Gebärmutterhalskrebs kämpfe, ist es mir eine Herzensangelegenheit so viele Menschen zu senisibilisieren was dieses Thema angeht. Wenn ich euch dadurch dieses Leid ersparen kann, das mir widerfahren ist, dann habe ich mein Ziel schon erreicht. Wenn ihr noch keinen Termin zur Krebsvorsorge beim Frauenarzt ausgemacht habt, dann tut es bitte jetzt. Es geht einzig und allein um EUER Leben und EURE Gesundheit, das alles habt ihr selbst in der Hand.  

Eure Vonni von Lachen gegen Krebs

November, der Pankreaskrebsmonat

Mein Name ist Mary und ihr kennt mich vom meinem Account @mairose42.

Der November steht u.a. für den Pankreaskrebs, eher bekannt als Bauchspeicheldrüsenkrebs. Und das ist der Grund warum ich euch meine Geschichte erzähle.

Mein Vater bekam 2011 die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es ist eine der schlimmsten Krebsarten die man bekommen kann. Und es gibt leider keine Vorsorgeuntersuchung dafür. Wenn sie diagnostiziert wird, ist es meist zu spät und die Prognose ist oft nur mit sechs Monaten beziffert. Jährlich erkranken in Deutschland ca 16.000 (Quelle: www.kbv.de) Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Im Vergleich zu anderen Krebsarten nicht ganz so häufig.
Mein Vater fragte seinen Arzt wie lange er noch zu leben hätte. Dieser Arzt sagte ihm:

„Ich werde den Teufel tun und Sie mit einem Abreißkalender nachhause schicken. Leben Sie so gut es geht!“

Mein Vater bekam recht schnell seinen Port für die Chemo gesetzt. Eine OP war leider nicht möglich, da der Krebs an einer sehr gefährlichen Stelle saß. Zu nah an der Aorta, also inoperabel.

Die Chemo tat was sie sollte. Sie drängte den Krebs langsam zurück. Aber mein Vater vertrug die Chemo nicht gut. Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen waren tagelang nach der Chemo seine Begleiter. Polyneuropathien entwickelten sich in den Händen und Füssen.

Ihm wurde eine Studie in Heidelberg angeboten, die genau für seinen Fall passend war. Er zögerte nicht und sagte zu. Er meinte „Selbst wenn es mir nicht mehr hilft, aber vielleicht denen die nach mir an diesem Krebs erkranken. Ich hab ja nichts mehr zu verlieren!“

Bei Studien ist das ja immer so, dass die Hälfte der Probanden das Medikament bekommen, die andere Hälfte ein Placebo. Wir wissen bis heute nicht, was mein Vater bekommen hat, es spielte keine Rolle. Denn der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Mein Vater bekam wertvolle Zeit geschenkt.

Insgesamt kämpfte er zwei Jahre gegen diesen beschi….en Krebs an. Nach ca 1,5 Jahren Chemo entschied er, dass er genug von der Therapie hatte. Wir standen alle immer hinter seinen Entscheidungen. Wir sprachen über seine Gedanken und seine Entscheidungen und seine Etnscheidung gegen die Therapie fühlte sich für meinen Vater richtig an.

Es kam eine sehr schlechte Zeit auf uns als Familie zu. Die Palliativstation päppelte ihn 4 Wochen lang wieder auf. Abermals bekam er wertvolle Zeit geschenkt in der mein Vater noch viel unternehmen konnte.

Ein großes Familientreffen, welches er noch mit organisiert hatte, stand an. Er genoss es, dies noch miterleben zu dürfen.
Eine einwöchige Reise mit meiner Mama in den Schwarzwald erlebte mein geliebter Vater in vollen Zügen. Ich fuhr meine Eltern in den ersehnten Urlaubsort und holte beide am Ende des Urlaubs wieder ab. Der gemeinsame Urlaub tat beiden gut und war eine wichtige Zeit für meine Eltern als Paar.

Die Familie meiner Seelenschwester, seiner Ziehtochter, wollte er unbedingt noch ein letztes Mal sehen. Ein kleines Familientreffen.

Aber allmählich nahte der Abschied von meinem Vater. Meinem Papa ging es immer schlechter. Troz allem hatte mein Vater eine gute Zeit. Viel länger als die meisten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs und auch viel länger als die Ärzte ihm prophezeiten.

Mein Vater verstarb vor 7 Jahren im November, und zwar am 12.11.2013. In diesem Jahr wurde der 19. November 2013 zum ersten Mal als Welt-Pankreastag ins Leben gerufen. Und zwar sieben Tage nachdem mein Vater von uns ging.

Falls ihr weitere Infos zum Pankreaskrebs benötigt schaut gern hier vorbei.
https://welt-pankreaskrebstag.de/bauchspeicheldruese
http://www.bauchspeicheldruese-info.de/
https://www.teb-selbsthilfe.de/

Und auf der Website von Cancer Unites findet ihr auch passende Informationen.
Bauchspreicheldrüsenkrebs

Mein Vater hatte leider nicht die Chance, solche Informationen zu finden oder an einer Selbsthilfegruppe teilzunehmen. Ich finde es gut, dass es mittlerweile so viele Angebote gibt.

Gebt acht auf Euch
Eure Mary