Digitale Veranstaltung zum Start der internationalen Brain Tumour Awareness Week

Gemeinsam gegen Glioblastom

Am 23. Oktober 2020 findet zum Start der International Brain Tumour Awareness Week die zweite digitale Veranstaltung von Gemeinsam gegen Glioblastom für Glioblastom-Patientinnen und Angehörige statt. In Podiumsdiskussionen, Workshops und Vorträgen werden Themen wie die Gestaltung der Beziehung zwischen Ärztinnen und Patientinnen, neueste Therapieansätze und der Umgang mit der Erkrankung im Alltag besprochen. Teilnehmende haben während der gesamten digitalen Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen zu stellen und aktiv mitzudiskutieren. Im Rahmen des Events haben Patientinnen, Angehörige und Expert*innen außerdem Gelegenheit, sich miteinander zu vernetzen und auszutauschen.

Über folgenden Link könnt ihr euch kostenfrei registrieren und an der Veranstaltung teilnehmen: https://hopin.to/events/leben-mit-glioblastom

Registrierung: Registrierung und Teilnahme am Event sind kostenfrei.

Zielgruppe: Glioblastom-Patient*innen und Angehörige

Weitere Infos zum Programm:

Onlinetraining für Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung

Studienteilnehmer*innen gesucht!

Die Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Ulm sucht nach Menschen, die fortgeschrittenem Krebs erkrankt sind und Interesse daran haben, ihre Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung in einem Einzelinterview zu teilen und dadurch die Entwicklung eines neuartigen Onlinetrainings zu unterstützen.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Online-Gesundheitstrainings das Wohlbefinden von Menschen mit Krebserkrankungen verbessern können und diese in ihrem (Krankheits-)Alltag unterstützen können. Doch gibt es bisher wenige Angebote, die speziell auf die Bedürfnisse von Patientinnen im fortgeschrittenen Krankheitsstadium ausgerichtet sind. Daher entwickelt die Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Baumeister in Zusammenarbeit mit Fachexpertinnen des Princess Margaret Hospital in Toronto um Dr. Gary Rodin iCALM – ein Onlinetraining für Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung. Um dieses laufend zu verbessern und an die Bedürfnisse der Betroffenen anpassen zu können suchen wir Fachexpert*innen und Menschen mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung, die Teile des neu entwickelten Onlinetrainings testen und ihre Erfahrungen teilen möchten.

Sie als Expert*in für Ihre eigene Krankheit können mit Ihrem Wissen und Ihren persönlichen Erfahrungen unsere wissenschaftliche Arbeit bereichern und mit einer Studienteilnahme einen wichtigen Beitrag zur Forschung und Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen leisten.

Mitmachen kann jeder Erwachsene, dieder entweder an fortgeschrittenem Krebs erkrankt ist oder im Bereich der Beratung und Behandlung von Krebspatient*innen beruflich tätig ist.

Wenn Sie unsere Forschung gerne unterstützen und hierfür an einem 60-90-minütigen Online-Einzelinterview teilnehmen möchten oder einfach nur weitere Informationen zum Forschungsprojekt erhalten möchten, wenden Sie sich gerne an unser iCALM Studienteam

Universität Ulm
Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie
Institut für Psychologie und Pädagogik
Lise-Meitner-Straße 16, D-89081 Ulm
E-Mail: iCALM@uni-ulm.de
Tel: +49 (0) 731 50 32808

STEP INTO MOTION

STEP INTO MOTION ist ein wissenschaftlich fundiertes Online-Programm für junge Erwachsene nach einer Krebserkrankung (18-39 Jahre), welches ich in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln  entwickeln durfte. Das Programm bestärkt die Teilnehmer*innen darin Sport/Bewegung (wieder) aufzunehmen und als festen Bestandteil ihres individuellen Alltags langfristig aufrechtzuerhalten. 
Hier findest Du den Link zu dem kostenlosen Online-Programm. Über die Webseite kann man sich informieren und registrieren
https://www.step-into-motion.de/


Die Kursinhalte:

  • Woche 1: Deine Bewegungsidee
  • Woche 2: Dein Motivationsteam
  • Woche 3: Dein Barrieremanagement
  • Woche 4: Dein Motivationsteam

Alle Inhalte beruhen auf dem sozial-kognitiven Prozessmodels des Gesundheitsverhaltens (HAPA; Schwarzer, 2008). Die Teilnehmer*innen werden in einem vierwöchigem Online-Kurs (Oktober/November) begleitet eine individuell passende, erfüllende Bewegungsidee & attraktive Angebote zu finden und diese präzise in ihren Alltag einzuplanen. Sie lernen Strategien kennen, wie man trotz immer wieder präsenter Barrieren (zB. Müdigkeit, Lustlosigkeit, Stress, Alternativprogramm, Fatigue etc.) das individuelle Sportprogramm beibehalten kann und bauen sich ein unterstützendes Motivationsteam.
Die Inhalte der 4 Kursblöcke werden jeweils samstags hochgeladen und können dann ortsunabhängig und zeitlich flexibel bearbeitet werden.
(Eine detailliertere Beschreibung der Kursinhalte findet ihr unter „Kurs Preview” auf meiner Website)

Relevanz für die Praxis:
Als Sportwissenschaftlerin mit psychoonkologischer Fortbildung habe ich in verschiedenen Projekten mit Menschen in der Krebsnachsorge bemerkt, dass ein solches Angebot fehlt und dringend benötigt wird, um die jungen Erwachsenen in der selbstbestimmten Regulation ihrer Gesundheit zu bestärken.
Relevanz für die Forschung und somit für die Entwicklung des Versorgungsangebots
Das gesamte Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Mit Hilfe von Fragebögen wird untersucht, ob ein vierwöchiges Online-Programm, welches auf dem sozial kognitiven Prozessmodel des Gesundheitsverhaltens (Schwarzer, 2008) basiert, das Bewegungsverhalten von jungen Erwachsenen in der Krebsnachsorge positiv beeinflusst.
Das Projekt ist in der Forschung und für die Betreuungspraxis von jungen Erwachsenen in der Krebsnachsorge von hoher Relevanz.
Es besteht eine deutliche Unterrepräsentation an Studien, die sich auf die Gruppe der jungen Erwachsenen in der Krebsnachsoge fokussieren. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Folgeerscheinungen von Krebserkrankungen im jungen Erwachsenalter wurden mehrheitlich von Studien mit Kindern oder älteren Menschen abgeleitet.  Diese Ableitung der Daten ist nicht ausreichend, da die Gruppe der jungen Erwachsenen mit Krebs vom Auftreten der Symptome bis zum Abschluss der Therapie und darüber hinaus physischen, psychischen und sozialen Herausforderungen ausgesetzt sind, die sich deutlich von denen älterer Menschen und Kinder unterscheiden.
Somit werden (Interventions-) Studien zum Gesundheitsverhalten von jungen Erwachsenen benötigt, um die Erstellung eines wissenschaftlich fundierten Nachsorgeplans angepasst an die Bedürfnisse von jungen Erwachsenen zu ermöglichen. Das geplante Projekt soll somit durch die Evaluation einer theoriegeleiteten Intervention für junge Erwachsene in der Krebsnachsorge zur Schließung dieser Forschungslücke beitragen und gleichzeitig als Praxisbaustein für die Verbesserung des Versorgungsangebot für junge Erwachsene dienen.

Weitere detaillierte Informationen, sowie die Möglichkeit der Registration zum Online-Programm findet ihr auf der Webseite. 

Kindesglück & Lebenskunst e.V.

Familienhilfeverein für Familien, in denen ein Elternteil schwer erkrankt ist. Unterstützung im Kreis Pinneberg

Wir informieren über die Angebote unseres gemeinnützigen Vereins “Kindesglück & Lebenskunst eV”, der im Kreis Pinneberg Familien in schweren Lebenssituationen, ausgelöst durch eine schwere elterliche Erkrankung oder Versterben, unterstützt und begleitet.
Uns ist gerade die Begleitung der Kinder und damit Entlastung der gesamten Familie ein wichtiges Anliegen.

Wir ermöglichen die Teilnahme an unseren Gruppen jedem, freuen uns aber über Spenden, da wir uns aus diesen finanzieren.

Ansprechpartner: Dörthe Bräuner

Quelle: Leena Molander

Krebs und Nebenwirkungen: Hand, Fuß, Haut

Krebs und trockene rissige Haut

Die Chemotherapie hinterlässt Spuren, auch noch lange Zeit nach Ende der Therapie. Die Fingernägel lösen sich und fallen mit unter sogar ganz aus. Die Nägel verfärben sich an Händen und Füßen und alles sieht einfach schrecklich aus.Der Druck auf die Nägel schmerzt, enge Schuhe zu tragen tut weh.Andere Patienten klagen über trockene, rissige und juckende Haut, andere wiederum haben Blasen unter den Füßen, wunde Stellen an Handgelenken und am Kopf. Die Sonne sollte möglichst gemieden werden, da die Haut recht dünn ist und das Immunsystem durch die Therapien geschwächt ist.

Krebs und die Polyneuropathie

Und wer kennt sie nicht, die Polyneuropathie. Ein Kribbeln, Brennen, und Schmerzen in Händen und Füßen. Die Krebstherapien schädigen die Nerven so stark, dass das Tastempfinden, die Schmerzweiterleitung und das Temperaturempfinden, welches durch die Nerven weitergegeben wird, beeinträchtigt sind. Chemotherapeutische Mittel zerstören Nervenenden, Nervenzellen und auch die isolierende Hülle um die Nervenzellfortsätze herum, so dass der Austausch von Stoffen und Informationen zwischen Nervenzellen und Gewebe behindert wird. Die Symptome einer Neuropathie sind weitläufig und reichen von Gefühlsstörungen bis in die Fußspitzen und Handgelenken. Jede kleinste Berührung wirkt überempfindlich, Hände und Füße fühlen sich pelzig, taub oder eingeschlafen an.Auf einmal wird die geliebte Gartenarbeit zur Qual, das Gleichgewicht gerät außer Kontrolle und das Risiko für Wundinfektionen steigt.

Wie lange diese und andere Nebenwirkungen auftauchen ist umstritten und bei jedem Patienten anders.

Quelle: https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/nebenwirkungen-der-therapie/neuropathie-nervenschaeden-bei-krebs.html

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